Helnwein ( presse )
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Rhein-Zeitung
Rolf Thienen
Gottfried Helnweins "Faces" im Rheinischen Landesmuseum Bonn
Ein Gesicht wie eine Landschaft, um den abgegriffenen Topos neu zu verwenden, ein Gesicht, in dem sich die gesamte Geschichte des Rock’n Roll wiederspielt. Wenn Helnwein von seinen Beziehungen zu den Aufnahmen spricht, merkt man etwas von der unmittelbaren Authentizität, die diesen Fotos eigen ist. Er berichtet, daß der Anfang seiner Fotografie darin begründet liegt, daß er mit den Fotos der anderen Fotografen immer unzufrieden war. ... +

CASH
Maya Kündig
Diese Männerlastigkeit wird durch die Qualität der Bilder wettgemacht. Sie gehen unter die Haut, auch wenn oder vielleicht gerade weil sie zuweilen schockieren. So erinnert Charles Bukowskis verlebtes Antlitz im Dreiviertelprofil an eine Kraterlandschaft, David Bowie - eines der wenigen Farbbilder - macht einen fast anämisch Eindruck, und Lech Walesas Doppelkinn quillt über den rechten Bildrand hinaus - alles nicht sehr schmeichafte Abbilder von Kultfiguren. Dieser unbefangene Umgang mit den Idolen unserer Zelt ist bei Helnwein Programm: "Ich arbeite seit Jahren an mehreren verschiedenen Zyklen zur gleichen Zeit. Themen, die mich interessieren, sind Intoleranz und Gewalt, aber auch die Ikonen unserer Zeit: die Idole." ... +

Gottfried Helnwein : Keith Richards
Nouvelliste et Feuille d'Avis du Valais
Sion
Antoine Gessler
«Faces» les photos de Gottfried Helnwein. Un ouvrage capital détaillant les visages les plus connus de notre temps. Paru aux Editions Stemmle.
Portraits ou visages de l'âme? Gottfried Helnwein ne se contente pas de photographier. Employant son objectif comme le scalpel d'un chirurgien, ce créateur modèle les ombres et les lumières avec un rare talent. ... +

General Anzeiger
Bonn
Roland Mischke
Gottfried Helnweins Fotoband "Faces"
Helnwein fotografiert nur schwarz-weiß. ohne die Schönfärberei der Retusche, ohne Tricks. "Ich habe erkannt", erklärt er, "daß man auch in der Fotografie Dinge sichtbar machen kann, die man mit bloßem Auge nicht sieht". ... +
Faces. Texte von Heiner Müller, Reinhold Misselbeck und William S. Burroughs. Edition Stemmle. Schaffhausen, 116 Seiten, 42 Abbildungen

Das Magazin
Tages-Anzeiger und Berner Zeitung
Duck-Verehrer Gottfried Helnwein hat den 91Jährigen interviewt.
Helnwein:
Wie würde Ihnen die Idee gefallen, Entenhausen eines Tages nachzubauen?
Barks:
Wer kann schon sagen, wie Entenhausen wirklich aussieht?
Helnwein:
Wenn man Ihre Arbeiten gründlich studiert, so stößt man auf eine Menge Hinweise. Den Geldspeicher zum Beispiel.
Barks:
Der Geldspeicher ist wahrscheinlich das herausragende Gebäude in Entenhausen. Ich erinnere mich an eine Geschichte, die mit einem Panorama-Bild beginnt - Donald und seine Neffen blicken von einem Wolkenkratzer hinunter auf eine große geschäftige Stadt mit hohen, mächtigen Gebäuden, einem breiten Fluss und Dampfschiffen.
Helnwein:
Ja - ich erinnere mich.
Barks:
Aber das ist nicht das Entenhausen, an das sich die Leute erinnern sollten. Es müsste ein kleineres Entenhausen sein, in dem Daisys und Donalds Haus stehen, und ein paar Ecken weiter das Haus, in dem Gustav Gans (Gladstone Gander) lebt, und natürlich müsste es aber auch Daniel Düsentriebs Werkstatt geben.
Helnwein:
Mit all seinen absurden Erfindungen, Maschinen und Robotern ...
Barks:
Und dann oben auf dem Hügel - der gigantische Geldspeicher ... ... +

NEWS
Foto-Extra
Gottfried Helnwein fotografiert seit mehr als 10 Jahren die Größten der internationalen Szene. Ein neuer Bildband zeigt die faszinierenden Ergebnisse.
Das Buch ist wie sein Schöpfer: exzentrisch, teuer, international. Seit mehr als 10 Jahren befaßt sich der einstige "Schock-Maler" Gottfried Helnwein (44) mit der fotografischen Umsetzung prominenter Gesichter. Seine Arbeiten erregten weltweites Aufsehen, prangten auf den Covers von "Time" und "Rolling Stone". Der gebürtige Wiener, der seit Jahren teils auf seiner Burg nahe Köln, teils in Florida lebt, ist nicht zuletzt durch seine Fotos zur erstrangigen Adresse auf dem Kunstmarkt geworden. ... +

Gottfried Helnwein : William S. Burroughs
CAMERA International
Gabriel Bauret
In fact Gottfried Helnwein made his name by spectacular performances, among them are self mutilations or simulacra of violence inflicted on himself. The violence is often concentrated on the eyes. The artist takes to bandaging the head which deprives the individual of all visual relations with the outside world. An obvious paradox on the part of an artist's whole life and work is closely linked with sight, to apply himself to representing, in various forms, impediments and problems of sight. Undoubtedly the scope of his projects is not limited to the sole artistic domain. His art also takes on an obvious historic dimension. Like a good number of artists of his generation, those born after the war, be they writers, painters, film makers or photographers, Gottfried Helnwein feels intense guilt at belonging to a part of Europe with such an unbearable past. ... +
Gottfried Helnwein, "Faces", One Man Show in the Goethe-Institute Paris

Gottfried Helnwein :
Art News, New York
Kenneth Baker
Gottfried Helnwein follows the lead of his older Viennese contemporaries Arnulf Rainer and Hermann Nitsch in staging masquerades of suffering for the camera. He is the principal performer in his tableaux, some of which he translates from photograph into painting. Helnwein's first San Francisco show at the Modernism, came well past the moment when art seemed a fit vehicle for facile protestations of disgust at 20th-century history, especially those twisted with irony. ... +
Gottfried Helnwein, one-man show at Modernism Gallery, San Francisco

Gottfried Helnwein : Andy Warhol
Le Figaro
(Le Figaroscope)
Exposition au Goethe Institut, Centre culturell allemand, Paris
« L'intolérance et la violence sont les thèmes qui m'intéressent, mais aussi les icônes de notre temps : les idoles. » Depuis 1980, Helnwein travaille à une série appelée « Visages ». ... +

Gottfried Helnwein : Helnwein spricht mit Carl Barks
Süddeutsche Zeitung
Magazin
"Mit Donald war es wirklich Lustig."
Der 91-jährige Zeichner Carl Barks über sein Leben mit der berühmtesten Ente der Welt. ... +


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